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Im Jahr 2007 wurde der zehnte Geburtstag der Eröffnung der autonomen Einrichtung des Ecomuseu-Farinera von Castelló d’Empúries gefeiert. Während dieser zehn Jahre hat sich das Projekt Stück für Stück in Realität verwandelt. Die unterschiedlichen Phasen der architektonischischen Wiederherstellung haben dazu genützt, den öffentlichen Gebrauch der alten industriellen Installationen wieder herzustellen. Und die alte Fabrik wurde wiedergeboren als Industriemuseum. Diese Installationen, die dazu verdammt schienen, vergessen zu werden, lassen heute die jüngere Geschichte unserer Kleinstadt und unseres Landes wieder aufleben, da das Ecomuseu-Farinera das Museum innerhalb des Territorialen Systems der mNACTEC ist, das die Evolution der Mehlindustrie in Katalonien bekannt macht.
Die offensichtlichsten Schritte dieser Evolution zeigen sich in der externen Lesung des Gebäudes: wiederhergestellte Fassaden, in den ehemaligen Arbeits- und Wohnräumen gewonnenen Ausstellungssäle, die mit museographischen Darstellungen ausgestattet sind, neue Serviceräume (Rezeption, Mehrzweckraum, Workshop, Laden etc.).
Das alles ist offensichtlich die Frucht einer Vielzahl von Bemühungen. Die herausragendste, die unserer Gemeinde, hat auf unser Projekt der Farinera gesetzt und es zur Realität gemacht. Auch die der Institutionen und Verwaltungen, die ihre Unterstützung und Finanzierung gegeben haben (europäische Fonds zur regionalen Entwicklung, die Deputation von Girona, die Stiftung La Caixa, das Die Abteilung für Kultur und Kommunikationsmedien der Generalitat de Catalunya -autonome Regierung Kataloniens-...). Und natürlich auch die der Arbeit, die intern realisiert wird, die am wenigsten sichtbare von allen. Eine Arbeit, die ebenso auf die Unterstützung von vielen Personen gezählt hat, von denen einige sich –unglücklicherweise- schon nicht mehr unter uns befinden, und auch einigen Betrieben.
Auf diesem Weg hat sich das Ecomuseu-Farinera nach und nach als Museumsvereinigung gefestigt, ein Prozess, der kürzlich mit der Einschreibung in das Register der Museen Kataloniens seinen Höhepunkt erreicht hat, eine Begebenheit, die seine unzweifelhafte Qualität und Vorzüglichkeit verdeutlicht. Zurzeit erledigen wir die Formalitäten, um eine Museumssektion des Nationalmuseums der Wissenschaft und der Technik Kataloniens zu werden, in Voraussicht dessen, was der Plan der Museen der Generalitat de Calalunya festlegt.
Heutzutage ist das Ecomuseu-Farinera ein Referent in der Schaffung von zum industriellen Erbe des Mehls, in dem wir Pioniere gewesen sind, und wir empfangen Besuch aus unterschiedlichen Orten in Katalonien, Spanien und sogar dem Gebiet Nordkataloniens (Landkreise im Süden Frankreichs) mit der Intention, unser Projekt aus der Nähe kennen zu lernen.
TEAM
Carme Gilabert i Valldeperez Seit 1998 ist sie die Direktorin der Vereinigung. Lizentiat der Geschichte der Kunst durch Universitat Autònoma de Barcelona. Master in Verwaltung des historisch-archäologischen Erbes durch die Universitat de Barcelona. Master in Museumskunde und Verwaltung des Kulturerbes durch die Universitat de Barcelona. direccio@ecomuseu-farinera.org
Núria Roura i Armangué Im Jahre 2001 wird sie in das Museumsteam als Stellvertreterin der Direktion aufgenommen. Lizentiat in Kunstgeschichte durch die Universitat de Girona. Master in Kulturerbe durch die Universitat de Girona. activitats@ecomuseu-farinera.org
Meritxell Fernández Doménech
documentacio@ecomuseu-farinera.org
Assumpta Amat i Gómez Jüngst Aufnahme als Hausmeister des Museums, Arbeiten, die sie bereits in der Sommerperiode ausgeübt hat. informacio@ecomuseu-farinera.org
Rosa Maria Haro Sánchez Verwaltungsangestellte des Rats von Castelló d’Empúries, seit Beginn kümmert sie sich um den buchungstechnischen Teil der Vereinigung, zurzeit führt sie auch den verwaltungstechnischen Teil.
PROJEKTE
Projekt „soziale Wahrnehmung der Wissenschaft” des mNACTEC
Das Ecomuseu-Farinera nimmt zusammen mit anderen Museen des Systems und Vereinigungen (Universitat de Barcelona, UOC-Grup Musei@, Kulturinstitut von Barcelona) am Projekt „soziale Wahrnehmung der Wissenschaft und der Technik durch das industrielle und kulturelle Erbe: experimentelle Studie” innerhalb des nationalen Programms der Förderung der wissenschaftlichen und technologischen Kultur des Ministeriums für Ausbildung und Wissenschaft teil Während des Jahres 2008 haben wir Umfragen in unserer Öffentlichkeit realisiert, um eine erste statistische Annäherung an das Thema zu erarbeiten.
Eines der offensichtlichten Resultate des Projekts war die Ausarbeitung einer audiovisuellen Darstellung des Territorialen Systems des mNACTEC, die im Mehrzweckraum, dem Ergebnis der Bauarbeiten zur Wiederherstellung des Landhauses, vorgeführt werden wird.
Das Kleinwasserkraftwerk
Die Farinera von Castelló d’Empúries baut auf eine Francis-Turbine aus dem Jahre 1905, die von der Firma Planas i Flaquer aus Girona installiert wurde, und die Energie erzeugte, um die Fabrik zu betreiben. Diese Turbine erzeugte außerdem die Energie für die erste Straßenbeleuchtung unserer Kleinstadt.
Das Ecomuseu-Farinera hat den Plan, diesen Gebrauch wieder herzustellen. Die Nutzung der Wasserturbine, um elektrische Energie zu generieren, wird es uns erlauben, uns für erneuerbare Energien als Element der Optimierung im Vergleich zu anderen umweltverschmutzenden Energien zu entscheiden und so an der vertretbaren Entwicklung unserer Kleinstadt mitzuwirken.
Studie des hydaulischen Systems und für den öffentlichen Gebrauch des „Rec del Molí”
Im Jahre 2003 wurde das Projekt durch die Firma TRES-60 INNOVACIÓ SL. ausgearbeitet. Die Studie hatte es zum Ziel, den Zustand der Infrastrukturen aufzuzeigen und ein Projektentwurf mit Kostenvoranschlag zu entwickeln, der uns die Beantragung von Subventionen ermöglichen würde.
Zurzeit arbeiten wir, um die notwendige Finanzierung zu decken und den Vorschlag durchzuführen, der die Schaffung einer Wegstrecke vorsieht, die es erlaubt, die landschaftlichen und bildungstechnischen Werte des „Rec del Molí” aus erster Hand kennen zu lernen.
Projekt De Itinere, Interreg III A (2003-2006)
Das Ecomuseu-Farinera von Castelló d'Empúries nahm am Projekt Interreg III-A Francia-España: „De Itinere”, teil. Ein interregionaler Entwicklungsplan für die Wertschätzung des ländlichen und kulturellen Erbes, der Verbesserung der territorialen Beschaffenheit, der einheimischen, handwerklichen Förderung und der Vermarktung der Agrarerzeugnisse, die von unterschiedlichen Mitgliedern in den Gebieten von Mollet del Vallès, Elna und Castelló d’Empúries erbracht wurden.
Das Ecomuseu-Farinera nahm an unterschiedlichen Aktionen teil:
- Eine gemeinsame telematische Sendung http://www.transartesans.com.
- Die Feier von drei grenzüberschreitenden Agrarmärkten mit Handwerkern der drei Territorien.
- Die Organisation des technischen Informationstages „Les agrobotigues” (die
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