PROJEKTE

Das Projekt „Herstellung von hausgemachtem Brot mit Weizensorten aus dem Naturpark Els Aiguamolls de l’Empordà“. Brot aus der Tramuntana.

Seit 2008 beteiligt sich das Ökomuseum-Farinera an dem Projekt „Herstellung von hausgemachtem Brot mit Weizen aus dem Naturpark Els Aiguamolls de l’Empordà“. Es handelt sich um ein langfristiges Projekt mit dem Ziel, ein neuartiges Brot auf der Basis traditioneller Weizensorten zu erhalten, die auf den Feldern des Naturparks Els Aiguamolls de l’Empordà kultiviert wurden.

Aus diesen Weizensorten wird hochwertiges Mehl gewonnen, welches die Grundlage des charakteristischen und neuartigen Brots aus der Gegend darstellt. Dieses Brot wird von der Bäckerinnung des Gebietes Girona hergestellt.

Dieses Projekt ist Teil des Programms zur wirtschaftlichen und touristischen Entwicklung rund um die nachhaltige Landwirtschaft im Rahmen des Naturparks Els Aiguamolls de l'Empordà, das von der Regierung in Castelló d'Empúries entwickelt wurde und an dem sich außerdem die Abteilungen für Landwirtschaft, Viehzucht, Fischerei, Ernährung und Umwelt der Generalitat de Catalunya, die Mas Badia-IRTA Stiftung, die Genossenschaft der Bauern in Castelló d'Empúries und die Vereinigung der Bauern und Farmer in Castelló und dessen Einflussgebietes beteiligen.

Strategisches Ziel des Programms ist es, die Qualität der Landschaft zu erhalten, wiederzuerlangen und zu verbessern, den Sektor der Landwirtschaft und Viehzucht zu konsolidieren, die Einführung eines Produktionssystems der Bewahrung sowie die Schaffung neuartiger und hochwertiger Produkte. Außerdem sollen das territoriale Erbe und die Werte des Umweltschutzes des Naturparks Els Aiguamolls de l'Empordà wieder gestärkt werden, indem die Wertschätzung der Landschaft, der Agrarprodukte und der herausragenden Qualität unserer Bauern, deren tägliche Arbeit es uns erlaubt, diese offenen Gebiete außerordentlicher Schönheit zu genießen, hervorgehoben werden.

Der Prozess der Entwicklung und Einführung des kompletten Projektes basiert auf dem Konzept des Handwerks und des Territoriums. Diese Werte werden in dem Produkt zu sehen sein, da es die folgenden Aspekte in Betracht zieht:

  • Rückgewinnung und Verbesserung über die traditionellen Unterschiede des Weizens.
  • Hinzufügen neuer Produktionstechniken.
  • Schaffung eines hochwertigen Produktes.
  • Vertrieb eines Produktes, welches an ein Territorium und traditionelle Aktivitäten gebunden ist.
  • Zunahme des Ertrages in jedem Teilstück der Produktionskette.
  • Verbreitung von Aktivitäten, die eng mit der Geschichte der Gemeinde und des Naturparks Els Aiguamolls de l'Empordà verbunden sind.

Gegenwärtiger Stand des Projektes

Bereits seit drei Jahren kultivieren verschiedene Bauern aus Castelló d'Empúries traditionelle Varietäten des Weizens; genauer gesagt, Anza, Arianne und Florence Aurora. Die IRTA Mas Badia hat mit der Unterstützung der Abteilung für Landwirtschaft, Viehzucht, Fischerei, Ernährung und Umwelt an der Erkundung, Rückgewinnung, Prüfung und Bewertung dieser Varietäten und ihrer Anwendung in dem Projekt teilgenommen. Die Bäckerinnung des Gebietes Girona hat ihrerseits bereits die ersten Versuche der Brotherstellung durchgeführt und hat dabei ausgezeichnete Ergebnisse erzielt.
Während der vierzehnten Auflage der Fachmesse für Brot, Mehl und Weizen, die am 12. Juni 2011 stattfand, wurde das Brot aus diesem Projekt präsentiert.

Das Projekt „Ökomärkte aus Castelló d'Empúries“

Zwischen 2009 und 2011 organisierte das Ökomuseum-Farinera, in Zusammenarbeit mit der Umweltabteilung der Regierung von Castelló d'Empúries und dem Naturpark Els Aiguamolls de l'Empordà, die Ökomärkte aus Castelló d'Empúries, ein monatlich stattfindender Markt für lokale, ökologische und hochwertige Produkte.

Produkte, die aus natürlichen Rohstoffen hergestellt sind, ohne Zusatz chemischer Produkte oder genetisch veränderter Substanzen... mit der Philosophie, die Werte unserer Erde zurückzugewinnen, die auf dem Respekt für die Umwelt basieren und den Kriterien der Nachhaltigkeit folgen, da wir durch den direkten Kauf vom Hersteller den fairen Handel fördern.

Parallel zu den Märkten werden außerdem gratis Workshops organisiert, welche die Ökologie und Führungen der Fabrik fördern, um das reiche Mehlerbe der Kleinstadt bekannt zu machen.

Projekt „soziale Wahrnehmung der Wissenschaft” des mNACTEC

Das Ecomuseu-Farinera nimmt zusammen mit anderen Museen des Systems und Vereinigungen (Universitat de Barcelona, UOC-Grup Musei@, Kulturinstitut von Barcelona) am Projekt „soziale Wahrnehmung der Wissenschaft und der Technik durch das industrielle und kulturelle Erbe: experimentelle Studie” innerhalb des nationalen Programms der Förderung der wissenschaftlichen und technologischen Kultur des Ministeriums für Ausbildung und Wissenschaft teil Während des Jahres 2008 haben wir Umfragen in unserer Öffentlichkeit realisiert, um eine erste statistische Annäherung an das Thema zu erarbeiten.

Eines der offensichtlichten Resultate des Projekts war die Ausarbeitung einer audiovisuellen Darstellung des Territorialen Systems des mNACTEC, die im Mehrzweckraum, dem Ergebnis der Bauarbeiten zur Wiederherstellung des Landhauses, vorgeführt werden wird. 

Das Kleinwasserkraftwerk

Die Farinera von Castelló d’Empúries baut auf eine Francis-Turbine aus dem Jahre 1905, die von der Firma Planas i Flaquer aus Girona installiert wurde, und die Energie erzeugte, um die Fabrik zu betreiben. Diese Turbine erzeugte außerdem die Energie für die erste Straßenbeleuchtung unserer Kleinstadt.

Das Ecomuseu-Farinera hat den Plan, diesen Gebrauch wieder herzustellen. Die Nutzung der Wasserturbine, um elektrische Energie zu generieren, wird es uns erlauben, uns für erneuerbare Energien als Element der Optimierung im Vergleich zu anderen umweltverschmutzenden Energien zu entscheiden und so an der vertretbaren Entwicklung unserer Kleinstadt mitzuwirken.

Studie des hydaulischen Systems und für den öffentlichen Gebrauch des „Rec del Molí”

Im Jahre 2003 wurde das Projekt durch die Firma TRES-60 INNOVACIÓ SL. ausgearbeitet. Die Studie hatte es zum Ziel, den Zustand der Infrastrukturen aufzuzeigen und ein Projektentwurf mit Kostenvoranschlag zu entwickeln, der uns die Beantragung von Subventionen ermöglichen würde. 

Zurzeit arbeiten wir, um die notwendige Finanzierung zu decken und den Vorschlag durchzuführen, der die Schaffung einer Wegstrecke vorsieht, die es erlaubt, die landschaftlichen und bildungstechnischen Werte des „Rec del Molí” aus erster Hand kennen zu lernen. 

Projekt De Itinere, Interreg III A (2003-2006)

Das Ecomuseu-Farinera von Castelló d'Empúries nahm am Projekt Interreg III-A Francia-España: „De Itinere”, teil. Ein interregionaler Entwicklungsplan für die Wertschätzung des ländlichen und kulturellen Erbes, der Verbesserung der territorialen Beschaffenheit, der einheimischen, handwerklichen Förderung und der Vermarktung der Agrarerzeugnisse, die von unterschiedlichen Mitgliedern in den Gebieten von Mollet del Vallès, Elna und Castelló d’Empúries erbracht wurden.

Das Ecomuseu-Farinera nahm an unterschiedlichen Aktionen teil:

  • Eine gemeinsame telematische Sendung http://www.transartesans.com.
  • Die Feier von drei grenzüberschreitenden Agrarmärkten mit Handwerkern der drei Territorien.
  • Die Organisation des technischen Informationstages „Les agrobotigues” (die